| Der Raum wird von mir, in unterschiedlichen Ab-ständen, drei mal betreten. Zuerst gehe ich durch das Feld und bringe jedes Lot zum schwingen, wobei ich bewu ßt zwei Lote stehen lasse. Alle schwingen längs des Raumes. Zwei sehr dicht stehende Lote stoße ich quer an.
Im Feld ensteht eine eigene Bewegung.
Beim zweiten Mal verstärke ich das Schwingen von vier Loten, die sich nun auffallend groß-schwingend zu den anderen verhalten. Beim drit-ten Mal setze ich nur noch mit einem Lot einen Akzent.
Die ganze Zeit über sind die Betrachter mit ihrem Blick auf das sich bewegende Feld unter sich, allein.
Außerhalb des Raumes wird das Bild durch Stimmen bespielt. Atmung, Flüstern, Ton, Stille, fragmentarische Gespräche, Gesang.
Die Stimmen beziehen sich auf das Geschehen im Raum nur in sofern, daß sie um das Bild im Raum wissen. Ich habe keinen Kontakt zu ihnen, sie haben keinen zu mir.
Dadurch verstärkt sich auch für den Betrachter der Zustand von Drinnen und Draußen. Anwesenheit und Abwesenheit.
|